Grüner Tee wird seit langem mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit in Verbindung gebracht. Es ist voller Antioxidantien, die mit der Vorbeugung vieler Krankheiten, einschließlich Krebs, in Verbindung gebracht werden. Trotz dieser Zusammenhänge gibt es keine evidenzbasierten Vorschläge zur Menge an grünem Tee, die zur Vorbeugung von Krebs erforderlich ist. Es gibt auch keine konkreten Richtlinien dazu, welchen Krebsarten durch den Genuss von grünem Tee vorgebeugt werden kann. Ohne diese Informationen fragen sich viele Menschen: „Schützt grüner Tee tatsächlich vor Krebs?“
Grüner Tee, auch chinesischer Tee genannt, ist eine Teesorte, die aus Blättern der Camellia sinensis hergestellt wird. Neben Wasser ist es das am häufigsten konsumierte Getränk weltweit. Aufgrund seiner Beliebtheit sind Forscher und Verbraucher von den möglichen gesundheitlichen Folgen fasziniert, die mit dem Trinken von CHINA GREEN TEA 9371 einhergehen. Einige Studien ergaben, dass der Konsum von grünem Tee sowohl LDL (schlechtes) Cholesterin als auch Triglyceride, eine im Blut vorkommende Fettart, senkte. LDL-Cholesterin und Triglyceride tragen beide zur Fettansammlung in den Arterien bei. Diese Ablagerungen gehen häufig mit Schlaganfällen, Herzinfarkten und peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) einher. Da festgestellt wurde, dass grüner Tee diese Ablagerungen reduziert, kamen Forscher zu dem Schluss, dass der Konsum dieses Tees das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken könnte. Studien haben außerdem ergeben, dass grüner Tee das Risiko für Fettleibigkeit senken und die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern kann. Das Trinken von vier Tassen grünem Tee pro Tag über zwei Monate hinweg führte zu einer deutlichen Abnahme des Körpergewichts, des Body-Mass-Index (BMI), des Taillenumfangs und des systolischen Blutdrucks.
Obwohl viele Studien einen positiven Zusammenhang zwischen grünem Tee und der Gesundheit belegen, ist die Bestimmung des Einflusses des Getränks auf die Krebsprävention bisher nicht eindeutig. Viele Forscher, die sich für grünen Tee und Krebsprävention interessieren, haben ihre Experimente auf tierische Zellen beschränkt. Während tierische Zellen oft als geeigneter Ausgangspunkt dienen, sind die Ergebnisse nicht unbedingt auf den Menschen übertragbar.
Allerdings erforderten die Studien am Menschen hinsichtlich seines Risikos, an Krebs zu erkranken, im Allgemeinen einen viel größeren Zeitrahmen als andere Studien. Die Überwachung des Krebsrisikos nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als die Überwachung des LDL-Cholesterinspiegels, da die Studie die Teilnehmer oft ihr ganzes Leben lang begleiten muss. Aus diesem Grund kommt es bei vielen Studien häufig dazu, dass aus unbekannten Gründen Teilnehmer verloren gehen und aufgrund unkontrollierbarer Störfaktoren widersprüchliche Ergebnisse erzielt werden. Forscher waren beispielsweise möglicherweise nicht in der Lage, die Genetik oder riskante Verhaltensweisen wie Rauchen, Trinken und Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen.
Obwohl Forscher noch keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von grünem Tee und der Krebsprävention nachweisen konnten, ist es eine weithin anerkannte Tatsache, dass ein gesunder Körper dazu beitragen kann, das Krebsrisiko zu senken. Da viele Studien darauf hindeuten, dass grüner Tee mit einer guten Gesundheit verbunden ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass zukünftige Forschungen nachweisen können, dass grüner Tee das Krebsrisiko senkt. Glücklicherweise bringt das Trinken von grünem Tee nur Vorteile ohne Konsequenzen. Während Forscher weiterhin Beweise für die Rolle von grünem Tee bei der Krebsprävention sammeln, wird der regelmäßige Konsum von grünem Tee auch andere Gesundheitsmaßnahmen verbessern.
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